© 25.11.2014 - Gisela Henke

Anatomie

Die Körperform kennzeichnet sich durch einen kurzen, gedrungenen, rundlichen Kopf, abgerundete  Schnauze, kurze, abgerundete, dreiseitige Ohren, schlanken, langgestreckten Körper, kurze Beine mit  langzehigen Füßen und jeweils fünf scharfen, hellen Krallen, die nicht eingezogen werden können, große  Sohlenballen sowie einen langen, runden, behaarten Schwanz von etwa halber Körperlänge. Das Fell ist unterschiedlich gefärbt und gekennzeichnet. Immer bedecken Grannenhaare die gelb - weißliche  Unterwolle. Die Intensität der Färbung ist sehr unterschiedlich und kann sich mit dem Alter verändern.  Auf der Oberlippe und über den Augen befinden sich starke Tasthaare. Die äußere Nase ist rosa bis schwarz  oder pigmentiert. Die innere Nase weist eine starke Ausbildung der Muschel auf, was auf ein sehr gutes  Riechvermögen schließen lässt. Die rundlichen Ohren ragen nur ein wenig über das Fell hinaus und weisen  immer viele, aus Hautfalten gebildete Nischen auf, über deren Bedeutung ist nicht viel bekannt, es lässt aber  auf ein gutes Hörvermögen schließen. Es treten verschiedene Augenfarben auf. Das Albinofrettchen hat rote Augen. Harlekine und zimtfarbene  Tiere haben oft burgunderfarbene Augen. Die Augen der Iltisfrettchen sind meist schwarz, seltener  blauschwarz. Fehlende Zapfen in der Netzhaut des Frettchens lassen darauf schließen, dass sie keine Farbe  sehen können. Ein Beweis für oder gegen das Farbsehen steht jedoch aus. Insgesamt kann man davon  ausgehen, dass das Sehvermögen der Tiere wenig ausgeprägt ist. Frettchen verfügen nicht über gut entwickelte Schweißdrüsen. Dies erklärt Ihre Anfälligkeit für Hitzschlag bei  Temperaturen über 32 C. Die Lebenserwartung beträgt bei männlichen Tieren 6 – 8 Jahre, weibliche Tiere werden bis zu 9 Jahre alt. 
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