© 25.11.2014 - Gisela Henke

Ernährung

Frettchen sind als Raubtier aus der Familie der Marder Fleischfresser. Ihr Magen-Darm-Kanal ist deshalb auf tierische Nahrung eingestellt. Die Magen-Darm-Passage beträgt etwa  3 Stunden. Durch diese kurze Verdauungszeit ist es wichtig, ständig Futter bereitzustellen. Das Futter muss  stets frisch sein und sollte nicht länger als maximal 24 Stunden stehen bleiben. Der Magen-Darm-Trakt  reagiert schon auf leicht verdorbenes Futter sehr empfindlich.  Das Futter sollte zu 80 % aus tierischer und zu maximal 20 % aus pflanzlicher Kost bestehen. Fleisch kann  roh oder gekocht verfüttert werden, bewährt hat sich Rind-, Lamm- oder Geflügelfleisch (Rinderherz, Grüner  Blättermagen, Pansen, Hühnerherzen, Hühnermägen usw.). Schweinefleisch bitte nie roh verfüttern. Das  Fleisch bitte nicht zu klein schneiden, um den Ansatz von Zahnstein zu vermindern. Fettanteile brauchen  nicht entfernt zu werden. Beim Kauf von Dosenfutter (bitte generell nur selten anbieten) sollte man auf einen  hohen Protein- und Fettanteil achten, der den hohen Energiebedarf der Frettchen deckt. Zucker, Salz und  künstliche Aromastoffe sollten nach Möglichkeit nicht oder nur sehr gering enthalten sein. Ständig zur freien  Verfügung sollte man gutes, fetthaltiges Katzen- oder Frettchentrockenfutter anbieten, es ist dabei aber zu  beachten, dass sich die Tiere nicht ausschließlich von Trockenfutter ernähren, an das sie sich schnell  gewöhnen. Das gleiche gilt für das auschliessliche Anbieten von frischem Fleisch. Obst und Gemüse können  auch verfüttert werden ( Gurken, Melonen, Paprikaschote usw.). Bei der Fütterung von Fisch sollte man dem  Seewasserfisch den Vorzug geben, da das im Süßwasserfisch enthaltene Ferment Thiaminase im Körper das Vitamin B1 ( Thiamin) zerstört.  Wichtig ist natürlich, den Tieren täglich frisches Wasser bereitzustellen. Die Fütterung sollte sehr abwechslungsreich sein.
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